Christian Baldauf

Ihr Draht nach Mainz

Monatliches Archiv: DEZEMBER 2016




Rede vom 6 Dez 2016

Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde, 
 
Wenn wir uns die aktuelle Situation betrachten, dann bin ich überzeugt, dass die Kritik an der Flüchtlingspolitik auch ein Ventil ist. 

Wo sich Sorgen Luft machen, die aus Berliner Sicht manchmal klein erscheinen, die vor Ort, vor allem in Dörfern, in strukturschwachen Regionen, aber gewaltig sind. Man spürt dort unmittelbar, was fehlt. Hier der  Bus, dort die Grundschule, im Gewerbegebiet das schnelle Internet, der Arzt, der Supermarkt, das Schwimmbad und der Musikverein, der sein letztes Konzert gibt. 

Mehr als zwei Millionen Wohnungen stehen in Deutschland leer. Und wie bitter ist es, wenn sich jemand 20 Jahre mühsam sein Häuschen abgespart hat und das am Ende dann kaum noch was wert ist.

Und es ist wichtig, dass die Leute uns das sagen - und genauso wichtig ist, dass wir den Leuten zuhören. Wir müssen uns mehr Gedanken in der Partei um praktische, spürbare, konkrete Lösungen im Alltag machen.

Die einfachen Wünsche vieler Menschen wieder mehr beachten: eine unbefristete Arbeitsstelle in einem ordentlichen Beruf, eine bezahlbare Wohnung,oder in einem Dorf ...

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Rede vom 6 Dez 2016

Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,

kein Populist fällt über Nacht vom Himmel. Weder in Deutschland noch sonst wo. Mit falschen Antworten können Populisten nur dann Erfolg haben, wenn ihnen Probleme, Defizite in die Arme spielen. Umso mehr ist es doch unsere Aufgabe, ehrlich und offen dasjenige aufarbeiten, das wirklich bewegt. Und das kann uns auch keiner abnehmen, auch nicht Facebook-Likes, Meinungsroboter oder Softwareagenten. Nicht die definieren, was die Leute bewegt.  

Viel zu oft diskutieren wir Dinge gar nicht öffentlich, weil nicht „politisch korrekt". Wer sich anfangs um unsere Grenzen sorgte, wurde gleich in die rechte Schublade gesteckt. Wer kritisiert, dass auf Elternabenden stundenlang über Schweinefleisch im Schulessen statt über Klassenprojekte geredet wird, ist sofort Islamhasser. Haben wir keine anderen Probleme als über Uni-Sex-Toiletten zu diskutieren?
 

Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,

man muss doch auch mal ein paar Zentimeter vom politischen Mainstream abweichen dürfen, ohne sofort als undemokratisch angegriffen zu werden! Die Leute wollen doch nicht etwas vorgemacht bekommen, wenn sie längst das Gefühl haben, dass was schief läuft. Und warum soll ich kein ...

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